Alarmaufschaltung

Die direkte Verbindung Ihres Alarmsystems zu unserer Notruf-Service-Leitstelle (NSL)

Oft stellt sich die Frage, warum denn ein Alarmsystem auf eine Notruf-Service-Leitstelle (NSL) aufgeschaltet sein sollte und ob das denn sinnvoll ist?

Diese Frage muss mit einem klaren Ja beantwortet werden. Was machen Sie, wenn nachts bei Ihnen das Alarmsystem auslöst? Gehen Sie selbst nachschauen? Rufen Sie die Polizei? Wie verhalten Sie sich? Was machen Sie, wenn der Alarm ausgelöst wird, Sie aber gar nicht zu Hause sind? Sie sind vielleicht mehrere hundert Kilometer von Ihrem Zuhause entfernt?

Ein Sicherheitskonzept, wenn auch eine kleines und privates, kann nur sinnvoll funktionieren, wenn das Alarmsystem im Falle eines Alarms oder auch im Falle einer Störung jemanden informiert und der sich kümmert.

BildLeitstelle

Wir empfangen und bewerten die Informationen, die uns Ihr Alarmsystem sendet und leiten dann die zuvor gemeinsam definierten Massnahmen ein.

Nur so kann das Alarmsystem tatsächlich Sie persönlich, als auch Ihr Eigentum schützen.

Unsere Leistungen

Ihr Alarmsystem wird durch uns oder durch Ihren Errichter auf unsere Notruf-Service-Leitstelle über ein Alarmprotokoll (z.B. SIA, Contact-ID, VdS2465...) aufgeschaltet. Die Kommunikation erfolgt über eine Internetverbindung, also über IP. Hierzu baut Ihr Alarmsystem eine Verbindung über Ihr DSL oder Glasfaser, oder über eine mobile Verbindung (GPRS, LTE, 5G) zu uns auf.

Ihr Alamsystem kommuniziert mit unserem Leitstellensystem und sendet sowohl Alarm- als auch Störungsmeldungen. Abhängig von der Art der eingehenden Meldung werden dann die zuvor definierten Massnahmen veranlasst. Im Einbruchsfall wird z.B. unsere Alarmintervention gestartet und ein Mitarbeiter/in aus unserem Team zu Ihrem Objekt geschickt. Im Falle einer technischen Störung wird unser Technikteam informiert oder - sofern Sie einen anderen Errichter haben - dieser informiert.

Auch einem Ausbleiben der Routinemeldung, einer regelmässigen Meldung Ihres Alarmsystems, wird entsprechend Beachtung geschenkt und die hierzu gehörigen Massnahmen gestartet.

Wir werten bei unseren Alarmsystemen grundsätzlich jede einzelne Alarm-Meldelinie separat aus. Wird hinterlegen also zu jeder einzelnen Linie die Art des Alarms und die Bezeichnung des auslösenden Melders. Hierdurch können wir im Falle eines Alarms genau sehen, wie oft ein Melder auslöst und um welche Melder es sich handelt. So können wir schon aus der Ferne ein Profiling betreiben und die Massnahmen (z.B. direkter Einsatz der Polizei) hierauf abstimmen. 

Wir nutzen für die Kommunikation unserer Alarmsysteme sog. Roaming-Datenkarten. Diese Datenkarten sind SIM-Karten eines ausländischen Mobiltelefonproviders. Da die Karten sich in Deutschland im Roaming befinden, sich also in ein für die Karte ausländisches Mobiltelefonnetz einwählen, steht ihnen jedes verfügbare Mobiltelefonnetz in Deutschland zur Verfügung. Vorzugsweise wählen sich diese Karten in das jeweils stärkste Netz ein.

Auf diese Weise kann die Karte auch dann kommunizieren, wenn es bei einem Provider eine Störung gibt. Die Karte wählt sich dann einfach in das Netz eines anderen Providers ein. 

Dieses ist bei einer deutschen Mobil-SIM nicht möglich, da die Karte grundsätzlich im Inland an einen Provider gebunden ist.

Je nach System können wir von der Leitstelle aus Ihr Alarmsystem auch direkt von hier aus fernbedienen oder - je nach Situation - auch direkt mit Ihrem System agieren.

So können wir z.B. die Außensirene erst dann aktivieren, wenn ein Alarm wirklich als Echtalarm verifiziert ist.

Oder wir können der Polizei schon die Zufahrt zum Gelände ermöglichen, indem wir von der Leitstelle aus das Einfahrtstor öffnen.

Wir können in unsere Leitstelle auch Videosysteme aufschalten und in diese Einblick nehmen, wenn z.B. ein Einbruchalarm in das Leitstellensystem gemeldet wurde.

Alternativ können wir bei Unternehmen auch einen Wächterrundgang mit Hilfe der vor Ort installierten Kameras vornehmen.

Im Falle eines Alarms können wir so schon aus der Ferne die Täter sehen und der Polizei auch direkt eine Personenbeschreibung mitteilen.

Wir können Ihren Objektschlüssel hier sicher deponieren und haben ihn dann im Falle eines Alarms direkt im Zugriff.

Weiterhin können Sie über unsere Leitstelle auch die Bereitstellung des Schlüssels vor Ort anfordern, z.B. wenn Sie Ihren Schlüssel verlegt oder nicht zur Hand haben.

Wir übernehmen auch die Aufschaltung von Aufzugssystemen.

Kommt es zu einem Defekt in einem Aufzug, kann die eingeschlossene Person über den Aufzugsnotruf eine Verbindung zu unserer Leitstelle aufbauen.

Unser Personal sorgt über eine beruhigende Kommunikation und veranlasst alle notwendigen Massnahmen, damit die eingeschlossene Person schnell befreit werden kann.

Im Industrie- und Gewerbebereich betrifft dieses Arbeitnehmer, die oft alleine (z.B. in der Nachtschicht) arbeiten. Nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaft, müssen diese Personen mit einem Alleinarbeiter-Schutzsystem ausgerüstet sein. 

Fällt der Mitarbeiter oder drückt er aktiv auf die entsprechende Taste am Gerät, wird sofort eine Sprechverbindung zu unserer Leitstelle aufgebaut. Parallel hat die Leitstelle die Möglichkeit, die Position zu orten und so sofort Hilfe an den richtigen Standort zu entsenden.

Diese und ähnliche Systeme kommen auch im Bereich der Altenpflege zum Einsatz. Senioren haben so die Möglichkeit schnell medizinische zu erhalten, wenn ihr Gesundheitszustand es erfordert.

Jede mögliche, eingehende Meldung (=Meldelinie) wird einzeln im Leitstellensystem hinterlegt, damit später eine individuelle, separate Auswertung im Alarmfall erfolgen kann.

Es wird also für jeden installierten Melder eine individuelle Meldelinie angelegt.

Hier wird dann auch definiert, um welche Meldekategorie es sich dabei handelt z.B. um eine Einbruch-, Überfall- oder Brandmeldelinie.

Alle zu hinterlegenden Meldelinien und -kategorien sind im Grundpreis inklusive.

Bei uns erfolgt keine separate Berechnung der eingehenden Alarm- und Störungsmeldungen.

Alle Alarmbearbeitungen sind im Grundpreis enthalten.

Gerade am Anfang einer Alarmaufschaltung sind viele Abstimmungen und Arbeitsprozesse notwendig.

Um den hiermit verbundenen Arbeitsaufwand kostentechnisch abzufangen, berechnen einmalig für die Bereitstellung der Alarmaufschaltung 65,00 Euro (netto zzgl. 19% MwSt.)

Rund um die Uhr.

24 Stunden - 365 Tage

Unsere Notrufzentrale ist rund um die Uhr besetzt. Ihr Alarmsystem wird von hier aus jederzeit überwacht. 

Modernste Technik.

Zuverlässig & Innovativ

Das Leitstellensystem ist mehrfach redundant ausgelegt. Sowohl die Kommunikationswege, als auch die Stromversorgung und die Leitstellen-Managementsoftware sind ausfallsicher. 

Geschultes Personal.

Professionell handeln

Das Team wird regelmässig geschult und folgt fest definierten Prozessen. Alle Tätigkeiten werden dokumentiert und regelmässig bewertet.

Kommunikativ.

Wir sprechen viele Sprachen

Wir - das sind sowohl wir in der Leitstelle, als auch unsere Alarm-Empfangssysteme.
Alarm- und Gefahrenmeldesysteme kommunizieren mit der Leitstelle über sog. Protokolle - vergleichbar mit Sprachen. Hiervon gibt es - je nach Hersteller und Art des Systems - viele verschiedene. Unsere Leitstelle unterstützt die Aufschaltung sämtlicher, auf dem Markt befindlichen Protokolle. Somit kann so ziemlich jedes Alarm- und Gefahrenmeldesystem auf unsere Leitstelle aufgeschaltet werden.

Zertifizierte Sicherheit.

Geprüft nach VdS- und EU-Richtlinien

Damit die Technik, das Team und die Prozesse alle einwandfrei zusammenarbeiten, bedarf es ein umfangreichen Qualitäts-Managements und der Zertifizierung durch die anerkannten Stellen. Die Leitstelle ist zertifiziert nach

  • VdS 3138 als Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)
  • VdS 2172 als Interventionsstelle (IS)
  • DIN EN 50518 als Alarmempfangsstelle (AES) 
  • DIN EN ISO 9001 als Unternehmen mit zertifiziertem Qualitätsmanagementsystem
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